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FAQ zu 64-Bit-BI

  1. Was bedeutet 64-Bit?
  2. Welche Vorteile bietet ein 64-Bit-System?
  3. Was bringt der Umstieg auf 64-Bit Universal im Hinblick auf Ihre BI-Anforderungen?
  4. Welche Vorteile hatten Kunden von der Migration ihrer BI-Anwendungen auf 64-Bit?
  5. Wie kann ich 64-Bit-BI mit MicroStrategy evaluieren?
  6. Welchen Beschränkungen unterliegen 32-Bit-Systeme?
  7. Wie viel virtueller Speicher ist auf einem 64-Bit-System verfügbar?
  8. Wann hat MicroStrategy mit der Entwicklung der 64-Bit Universal-Option begonnen?
  9. Was ist eine einheitliche Codebasis?
  10. Welche 64-Bit-Betriebssysteme werden von der MicroStrategy Universal Edition unterstützt?
  11. Wie einfach ist ein normales Upgrade von einem 32-Bit BI-System auf die 64-Bit Universal Edition?
  12. Wie lange dauert ein normales Upgrade von einem 32-Bit- auf ein 64-Bit-System?
  13. Können MicroStrategy-Desktopanwendungen, die unter 32-Bit-Hardware laufen, eine Verbindung mit einem 64-Bit Intelligence Server herstellen?

  1. Was bedeutet 64-Bit?

    64-Bit bezeichnet eine Computergeneration, die mit 64-Bit-Prozessoren ausgestattet ist. Deshalb ist ein 64-Bit-Computerprozessor in der Lage, 64-Bit-Anweisungen über 64-Bit-Register direkt zu unterstützen.

  2. Welche Vorteile bietet ein 64-Bit-System?

    Ein 64-Bit-System bietet folgende Vorteile:

    • Schnellere Leistung durch erweiterte Caching- und In-Memory-Funktionen.
    • Kosteneinsparungen aufgrund überlegener Hardware- und Softwarestabilität und Hardwarekonsolidierung.
    • Geringere Wartungskosten und niedrigere Kosten pro Anwendung durch Virtualisierung.
    • Höhere Systemverfügbarkeit und geringere unplanmäßige Ausfallzeiten.
    • Bessere Self-Service-Funktionen. Mit den Self-Service-Funktionen sind Fachanwender in der Lage, Analysen schneller durchzuführen, weitere BI-Funktionen zu nutzen und ihre eigenen Reports und Analysen ohne Unterstützung der IT-Abteilung zu erstellen.
  3. Was bringt der Umstieg auf 64-Bit Universal im Hinblick auf Ihre BI-Anforderungen?

    5 Hauptgründe, warum MicroStrategy-Kunden auf 64-Bit umsteigen:

    1. 64-Bit-BI ist kosteneffizient. Die wesentlich höhere Stabilität der 64-Bit-BI macht sich durch geringere Personalkosten und weniger Server bezahlt.
    2. 64-Bit-BI liefert schnellere Leistung. Die größeren Leistungsreserven eines 64-Bit-Systems und dessen größerer adressierbarer Arbeitsspeicher machen BI-Anwendungen schneller.
    3. 64-Bit-BI verbessert die Self-Service-Funktionen. Damit sind Fachanwender in der Lage, Analysen schneller durchzuführen, weitere BI-Funktionen zu nutzen und ihre eigenen Reports und Analysen ohne Unterstützung der IT-Abteilung zu erstellen.
    4. Breite Akzeptanz für 64-Bit-BI. Das mit dem Umstieg auf 64-Bit-BI verbundene Risiko ist minimal. MicroStrategy Universal bietet flexible Hardware- und Betriebssystemoptionen und ermöglicht den direkten Zugang zur 64-Bit-BI.
    5. 64-Bit-Technologie ist ausgereift, weithin verfügbar, leistungsstark und kostengünstig.
  4. Welche Vorteile hatten Kunden von der Migration ihrer BI-Anwendungen auf 64-Bit?

    Mehr als 40 % der MicroStrategy-Kundenbasis nutzt 64-Bit. Mit der 64-Bit-Technologie können MicroStrategy-Kunden ihren Benutzern mehr Informationen bei höherer Leistung und höherer Verfügbarkeit des BI-Systems bereitstellen.

  5. Wie kann ich 64-Bit-BI mit MicroStrategy evaluieren?

    MicroStrategy bietet eine 30-tägige kostenlose Testversion der Business Intelligence-Plattform an. Sie können MicroStrategy auf zwei Arten evaluieren:

    1. 0. 64-Bit-Windows: Laden Sie die 30-tägige Testversion herunter, und installieren Sie die Software auf Ihrem 64-Bit Windows-Computer
    2. 64-Bit-Linux: Laden Sie die virtuelle MicroStrategy Evaluation Edition auf Ihr System (32-Bit oder 64-Bit) herunter, und führen Sie sie unter dem VMware Player oder VMware-Server aus, um MicroStrategy zu evaluieren.

    Beide Evaluierungsversionen können Sie von unserer Seite mit kostenloser MicroStrategy-Evaluierungssoftware herunterladen.

  6. Welchen Beschränkungen unterliegen 32-Bit-Systeme?

    32-Bit-Systeme verfügen über max. 4 GB adressierbaren Speicherraum und sind anfällig für Instabilitäten und Störungen im Systembetrieb. Desweiteren hindert die physische Speicherbegrenzung Anwender daran, große Datenmengen in den Arbeitsspeicher zu laden, was die Ausführung komplexer Analysen erschwert. Schließlich erfordern speicherintensive Anwendungen eigene spezielle Hardware, sodass die Kosten für Hardware und Software steigen.

  7. Wie viel virtueller Speicher ist auf einem 64-Bit-System verfügbar?

    Theoretisch können 64-Bit-Systeme bis zu 16 Exabyte (über 17 Milliarden GB) adressieren, im Vergleich zu 4 GB bei 32-Bit. Moderne BI-Systeme verfügen normalerweise über 16 GB bis 1 TB Arbeitsspeicher und bieten somit unbegrenzte Kapazität für die Anwendungen von heute.

  8. Wann hat MicroStrategy mit der Entwicklung der 64-Bit Universal-Option begonnen?

    In Erwartung von 64-Bit als zukünftigem Standard hat MicroStrategy im Jahr 2003 MicroStrategy Intelligence Server Universal mit 64-Bit-Support auf den Markt gebracht. Dies ermöglichte einer Reihe von MicroStrategy-Kunden den frühzeitigen Einsatz von MicroStrategy BI auf 64-Bit-Systemen. Diese Kunden waren dank 64-Bit in der Lage, die Nutzung ihrer BI-Anwendungen von einer Handvoll Anwendern auf einen riesigen Benutzerpool auszuweiten. Die Universal Option wurde auf einer einheitlichen Codebasis entwickelt, um den reibungslosen und transparenten Übergang von 32-Bit auf 64-Bit zu erleichtern. In der Zwischenzeit haben die weithin verfügbaren, leistungsstarken und kostengünstigen 64-Bit-Prozessoren und Speichererweiterungen – zusammen mit den bewährten 64-Bit-Betriebssystemen – das 64-Bit-Zeitalter begründet.

  9. Was ist eine einheitliche Codebasis?

    Eine einheitliche Codebasis bedeutet, dass nahezu 90 % des Codes betriebssystemübergreifend (32-Bit und 64-Bit) gleich ist. Lediglich ein schmales Codesegment von ~10 % ist den einzelnen Betriebssystemen vorbehalten. MicroStrategy hat eine einheitliche Codebasis implementiert, um konsistente Qualität und funktionale Parität auf allen Plattformen zu gewährleisten.

  10. Welche 64-Bit-Betriebssysteme werden von der MicroStrategy Universal Edition unterstützt?

    Derzeit ist die MicroStrategy Universal Edition für die folgenden Betriebssysteme zertifiziert:

    • Windows: Windows 2003, Windows 2008
    • Solaris: Solaris 9.x, Solaris 10.x, Solaris Zones für Solaris 10.x
    • IBM AIX: AIX 5.3, AIX 6.1, LPAR for AIX
    • Linux: Red hat Enterprise Linux 4 & 5, Oracle Enterprise Linux, Linux SUSE Enterprise Server 9 & 10
    • HP-UX: HP-UX 11i v2 & v3
  11. Wie einfach ist ein normales Upgrade von einem 32-Bit BI-System auf 64-Bit Universal Edition?

    Das Upgrade auf MicroStrategy 64-Bit ist denkbar einfach und verläuft Anwendern gegenüber vollkommen transparent. Nach der Installation von MicroStrategy Universal muss lediglich ein Verweis auf die vorhandenen Metadaten gesetzt werden, woraufhin alle Reports und Dashboards sofort zur Verwendung bereitstehen.

  12. Wie lange dauert ein normales Upgrade von einem 32-Bit- auf ein 64-Bit-System?

    Unsere Kunden gaben an, dass das Upgrade nur wenige Tage dauerte. In einigen Fällen reichte sogar ein einziges Wochenende.

  13. Können MicroStrategy-Desktopanwendungen, die unter 32-Bit-Hardware laufen, eine Verbindung mit einem 64-Bit Intelligence Server herstellen?

    Ja, MicroStrategy bietet volle Kompatibilität zwischen 32-Bit- und 64-Bit-Systemen. Ihre Endanwender können weiter unter 32-Bit-Hardware mit MicroStrategy-Anwendungen wie Desktop oder Web arbeiten, während sie eine nahtlose Verbindung mit einem 64-Bit Intelligence Server herstellen.